Zitat Hermann Hübsch: „Bei den Teppichen muss man Farbe bekennen, da kann man nicht mischen“.
Wandteppiche mit figürlichen Applikationen wurden von ihm und seiner Frau in den 1950er – 70er Jahren angefertigt. Themen wie Nächstenliebe, Freundschaft, Musik, Zeit, Natur und Lauf des Lebens wurden hier in farbenprächtigen Darstellungen verarbeitet.
Bei den Wandteppichen vier Jahreszeiten hat er in den unteren Bordürensaum jeweils drei Tierkreiszeichen dargestellt. Widder, Stier, Zwilling stehen für den Frühling und die Kindheit – Krebs, Löwe und Jungfrau symbolisieren den Sommer und die Jugend – Waage, Skorpion und Schütze verkörper den Herbst und das Erwachsenenalter – und Steinbock, Wassermann, Fische versinnbildlichen den Winter und das Alter.
Bei der Erstellung von Sonnenuhren und bei Kunst am Bau Aufträgen, wurden die Symbole der Sternzeichen gerne von ihm als Stilmittel (Glyphen) verwendet.
Schon in den 1940er – 50er Jahren bemalte er sein Gartenhaus in Plieningen mit geometrischen Mustern. Auch einige Wandteppiche wurden von ihm in diesem Stil gestaltet. Später, in den 1980er Jahren, griff er dann diese geometrischen Flächen (Ornamentik) wieder auf, bei der Entwicklung und Gestaltung seiner Kompositionen.


























